CIPAL hat eine modulare und multiplexierbare H-Hebetraverse für eine Anlage zur Entsorgung radioaktiver Abfälle entwickelt und gefertigt. Mit einer Kapazität von 60 Tonnen erfüllt dieses Gerät die strengsten Anforderungen des Kerntechniksektors an Präzision, Sicherheit und Rückverfolgbarkeit.
Eine modulare Struktur mit variabler Geometrie
Die Hebetraverse besteht aus einer zentralen Struktur und zwei radialen Trägern mit einstellbaren Achsabständen von 1.200 bis 4.400 mm nutzbar. Die Träger werden manuell im 200-mm-Raster eingestellt und sind auf unter Last einziehbaren Rollen montiert. Jedes Ende integriert einen um 360° gelenkigen Hebepunkt, der eine präzise Anpassung an die Geometrie jeder gehandhabten Last gewährleistet.
Eine kontrollierte und sichere Einstellung
Die radialen Träger sind mit manuell einstellbaren Aufhängepunkten von 1.000 bis 4.500 mm im 250-mm-Raster ausgestattet. Die Hebetraverse verfügt darüber hinaus über einen oberen Aufhängepunkt, der um ±500 mm gegenüber der Mitte im 100-mm-Raster einstellbar ist. Alle Einstellungen erfolgen im unbelasteten Zustand mit gesicherten Rasten. Ein mechanischer und visueller Horizontalitätsindikator begleitet jeden Handhabungsvorgang.
Eine den kerntechnischen Anforderungen entsprechende Konstruktion
CIPAL fertigte diese Baugruppe ohne tragende Schweißnähte, gemäß den Empfehlungen der Norm NF EN 13155-A2. Die Strukturberechnungen entsprechen der Norm FEM 1.001 Ausgabe 3-98, FEM-Gruppe A3/M3. Die obere Gabel ist für einen Doppelhaken DIN 15402 ausgelegt. Die Hebetraverse integriert einziehbare Stützfüße für das Absetzen am Boden sowie ein Typenschild, ein CE-Schild und ein Konformitätszertifikat.